19.09.2018

von DRK B° RB

Rotes Kreuz hilft

Zerstörung nach Taifun "Mangkhut". Rotes Kreuz hilft nach schwerem Taifun auf den Philippinen

Rotes Kreuz

Nachdem der verheerende Taifun „Mangkhut“ die Philippinen getroffen hat, gehen vor Ort die Suche nach Vermissten und Aufräumarbeiten weiter. Das Philippinische Rote Kreuz hat Generatoren, Wassertrucks und Wasseraufbereitungsanlagen in die betroffene Region auf der Hauptinsel Luzon im Norden des Landes geschickt. Ersthelfer-Teams sind im Einsatz, um Hilfe zu leisten, Straßen zu räumen und Schäden zu beseitigen. 

Zuvor hatten Rotkreuz-Helfer dabei unterstützt, zehntausende Menschen in Notunterkünfte zu bringen und geben dort Mahlzeiten und Decken an die Betroffenen aus. „Noch ist das volle Bild nicht erfasst, aber bereits jetzt sehen wir schlimme Zerstörung und großes menschliches Leid. Wir stehen bereit, unsere Schwesterorganisation zu unterstützen“, sagte Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim Deutschen Roten Kreuz.

Der Taifun der höchsten Kategorie 5 war am gestrigen Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometern pro Stunde auf Land getroffen. Besonders die Provinzen Baggao und Cagayan wurden in Mitleidenschaft gezogen. Zu zahlreichen Ortschaften besteht bislang kein Kontakt. Dächer wurden weggeweht, Straßen überflutet, Bäume knickten um und ganze Mais- und Reis-Felder wurden zerstört. Mindestens 25 Menschen sollen vor allem bei Erdrutschen im Norden der Insel Luzon ums Leben gekommen sein, die durch starke Regenfälle ausgelöst wurden. Das Deutsche Rote Kreuz, das bereits seit 2007 eng mit seiner Schwesterorganisation vor Ort zusammenarbeitet, unterstützt die Nothilfe in fünf Projektgebieten, die ebenfalls vom Taifun betroffen sind.

Der Wirbelsturm zieht nun weiter nach China. Mindestens 230.000 Menschen wurden in den Provinzen Guangdong, Hainan und Fujian bereits evakuiert. In den Millionenstädten Hong Kong und Macau sorgte der Taifun schon jetzt für Überflutungen und Starkregen. Das Chinesische Rote Kreuz ist bereits im Einsatz und unterstütz die von „Mangkhut“ betroffenen Menschen. Zusätzlich stehen zahlreiche Helfer in drei Provinzen bereit, um mit Wasser, Suchtrupps und anderen ersten Nothilfemaßnahmen zu helfen.

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