28.04.2009

von Angelika Pfeiffer / LW

Schloss Virnsberg

Die Deutschordensburg Virnsberg thront auf einem Berghügel über den Dächern der Dörfer Virnberg.


Virnsberg und die majestätische Deutschordensburg (seit 1235) - eine Station im Naturpark Frankenhöhe

Der Ortsname Virnsberg bedeutet "Burg und Dorf im Vircunnia" (Vircunnia ist die alte Bezeichnung für Eichenwald). Der Ortsname existiert allerdings erst seit 1806, als die Burg Virnsberg zu Bayern kam, bis dahin hieß die Ansiedlung einfach nur Steinweg.

Die Deutschordensburg Virnsberg thront auf einem Berghügel über den Dächern der Dörfer Virnberg, Kemmathen (mit Schneidmühle) und Sondernohe über dem Kemmathtal.

Sie stellt ein Kuriosum innerhalb der fränkischen Burgen dar, da sie sowohl eine Höhen- als auch eine Wasserburg ist.

Sie wurde von Ludwig und Alberich von Virnsberg als Reichslehen im Jahre 1235 (erste geschichtliche Erwähnung) erbaut.

Zwischenzeitlich waren die Herren von Hohenlohe als Besitzer erwähnt. Im Jahre 1259 übernahmen die Burggrafen von Nürnberg im Zuge der hohenzollerischen Ausbreitungspolitik die Anlage.
 
Im Jahre 1294 schenkte Burggraf Konrad der Fromme von Nürnberg dem Deutschen Ritterorden*1, dem seine drei Söhne beigetreten waren, das Schloss. Seit 1299 Kommende (eine Kommende ware eine Komturei der Ritterorden (Dt. Orden, Johanniter, Templer) und bezeichnete die Verwaltung einer oder mehrere Burgen, der Verwalter selber hieß Komtur, in Virnsberg war Friedrich, einer der Söhne Konrads, der erste Komtur) blieb sie bis 1806 im Besitz des Deutschen Ordens, der sie in vier Etappen zu einer Festung ausbaute. Während der Reformation, als in kurzer Zeit alle umliegenden Pfarreien verloren gingen erlitt der Deutsche Orden seine schwersten Rückschläge.

Von 1806 bis 1815 war das Schloss in bayerischem Staatsbesitz und wurde danach zum Abriss verkauft. In dieser Zeit ging leider die gesamte historische Ausstattung verloren. Bis in die 1930er Jahre war Schloss Virnsberg in wechselndem Privatbesitz, Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Schloss Virnsberg als Ausbildungsstätte für den NS-Landdienst genutzt, danach als Flüchtlingslager, US-Quartier und Sanitätsstation des Roten Kreuzes. Bis 1963 befand sich ein Altenheim und ein Schullandheim darin, bis es 1965 wieder in Privatbesitz überging. In den 70er Jahren befand sich für kurze Zeit ein Reiterhof mit Gastwirtschaft darin. Seit 2001 gibt es den Schlossverein Virnsberg e. V., der sich darum bemüht, den Verfall des beeindruckenden Bauwerks zu stoppen und bereits den Taubenturm restaurieren ließ. Im Sommer (von Mai bis August) finden jeden ersten und dritten Sonntag im Monat Führungen statt (14:30 Uhr, und nach Vereinbarungen, Tel. 09829-888). Das Schloss ist heute zudem Veranstaltungsort für Hochzeiten. Der Rittersaal und das Jagdzimmer können für die Feier gemietet werden. Es gibt auch eine Hochzeitssuite und die Trauung kann auch in der Schlosskapelle vollzogen werden.

Die Ausmaße der Gesamtanlage sind im Vergleich zu anderen Schlössern und Burgen in Franken riesig, alle Gebäude zusammen bieten eine Bruttogrundfläche von 10.000 Quadratmetern und nach Ansicht von Fachleuten, sind die Ausmaße durchaus mit der Nürnberger Kaiserburg vergleichbar. Baugeschichtlich wurde vermutlich Anfang des 16. Jh. der Haupthaus-Grundriss in der heutigen Form gestaltet. Ab dem 17. Jh. wurde die Schlossanlage im Stil des Barock umgebaut. Ein großzügiger Ökonomiebau wurde errichtet und das Haupthaus umgebaut und aufgestockt. Im Jahre 1727 wurde der Treppenaufgang über zwei Terassen vom Ökonomiehof zum Haupthaus errichtet. Anfang des 20. Jh. erfolgten aufwendige Renovierungs- und Ausstattungsarbeiten sowie der Umbau des sog. Amtshauses.

Für die 4-teilige ZDF-Verfilmung "Wallenstein" (Ein Kaisertreuer, Die großen Geschäfte, Im Labyrinth, Das heimliche Urteil, s.a. wikipedia.org) im Jahre 1978 wurden Szenen auch auf Schloss Virnsberg gedreht.

Virnsberg lohnt aber nicht nur wegen des Schlosses einen Besuch, zudem sehenswert sind die katholische Pfarrkirche St. Dionysius (erbaut 1915) mit einem Rokokoaltar und anderen Ausstattungsgegenständen aus der ehemaligen Burgkapelle (der damalige Schlossherr wurde per Gerichtsurteil gezwungen, die Kirche auf seine Kosten zu erbauen, da er sonst die Nutzung der Schlosskapelle hätte weiter dulden müssen), das Museum für das Heilige Grab*2 im Schafhof, das Fachwerk-Gasthaus "Zum Kreuz", das nicht nur für hungrige Wanderer im Sommer eine sehr schöne Aussichtsterrasse bietet. Darüberhinaus sind das "Spital" aus dem Jahre 1532 und das ehemalige Fronhaus mit Gefängnis aus dem 18. Jh durchaus einen Blick wert.

Im Nachbarort Sondernohe steht eine stattliche Deutschordenskirche aus rotem Sandstein. Sie wurde 1777/81 von Andreas Binder aus Ellingen im spätbarock-frühklassizistischen Stil errichtet. Im Sockelgeschoss befindet sich die Gruft der Virnsberger Komture. Heute wirken dort wieder Deutschordensschwestern.

Es gibt eine schöne Wanderstrecke duche Wiesentäler und Mischwälder von Unternbibert über Virnsberg nach Oberdachstetten. Die Strecke ist ca. 16 km lang und dauert je nach Kondition ca. 4 Stunden, beschrieben wird sie in: "Naturpark Frankenhöhe", 25 Wanderungen zwischen Markt Erlbach und Rothenburg, Manfred Bayer, Verlag Hans Carl, 2007. Alle Orte sind auch gut mit dem vgn zu erreichen.

Kurz zu Oberdachstetten:
"Oberdachstetten wurde vermutlich im Jahre 1000 durch einen fränkischen Siedler namens Dago gegründet. In einer Hirsauer Urkunde aus dem Jahr 1105 wird ein "Herr von Tagesteten" genannt. Die Herren von Tagesteten gehörten zum Hofadel des Bischofs von Eichstätt; ihr Geschlecht starb im 13. Jh. aus. Die evangelische Pfarrkirche wurde zwischen 1837 und 1844 anstelle einer früheren Wehrkirche als klassizistischer Sandsteinbau errichtet. Von der Innenausstattung sind vor allem der Kanzelaltar (1840) und der Taufstein aus dem 18. Jh. zu erwähnen. Im Ort gibt es einige schöne Fachwerkhäuser".


*1 Der Deutsche Ritterorden:

Die Anfänge des Deutschen Ritterordens lassen sich bis zum dritten Kreuzzug (1. Kreuzzug, 1096, 2. Kreuzzug 1147-49, 3. Kreuzzug 1189, 4. Kreuzzug 1202-04, 5. Kreuzzug, 1228, 6. Kreuzug, 1248-54, 7. Kreuzzug, 1270) zurückverfolgen. Lübecker und Bremer Bürger gründeten in der Hafenstadt Akko (Hafenstadt in Isreal am Mittelmeer nördlich von Haifa) eine Hospitalgenossenschaft (Krankenpflegeorden), die im Jahre 1198 in einen Ritterorden umgewandelt wurde. Die Ritter des Deutschen Ordens folgten den militärischen Regeln der Templer und den Kranken- und Armenpflegeregeln der Johanniter. Zusätzlich: Den christlichen Glauben gegen die Feinde Christi schirmen. An der Spitze des Ordens stand der auf Lebenszeit gewählte Hochmeister, der Sitz des Ordens wurde im Jahre 1291 von Akko nach Venedig verlegt. 1309 auf die Marienburg und 1466 nach Königsberg (Heute Kaliningrad, wo es nach dem Komunismus auch wieder "Ritter des Deutschen Ordens" gibt. Junge Leute, die sich in der Tracht der Ritter kleiden und "ihr" deutsches Erbe pflegen, was natürlich auch heute noch nicht von allen gern gesehen ist). "Zum Orden gehörten gleichberechtigt Ritter- und Priesterbrüder, beide auf die mönchischen Gelübde verpflichtet, sowie dienende nichtadelige Halbbrüder. Der Hochmeister war als Ordensoberer nicht Reichsfürst, nicht vom Kaiser belehnt, aber reichszugehörig. Die Ordenstracht war der weiße Mantel mit schwarzem Kreuz."
In Franken gibt es viele Orte mit Bezug zum Deutschen Orden, denn die Ballei (ein Verwaltungsbezirk unter einem Ballivus (eine frühe Form des bezahlten Beamten, auch die Bezeichnung für den Inhaber der Lehnsvormundschaft), der Teil einer Ordensprovinz ist und mehrere Priorate (Komtureien, Kommende) umfasst) Franken war eine reiche Ordensprovinz. Erwähnenswert sind: Absberg (ehem. Deutschordensschloss 1723/24), Bad Alexanderbad (Schloss und Brunnenhaus aus der Regierungszeit des Markgrafen Christian Friedrich Karl Alexander von Ansbach-Bayreuth, ab 1782 ausgebaut), Dinkelsbühl (Ordensvogtei am Dönersberg 1760-64) mit Rokokokapelle im Nordflügel), Ellingen (Barocker Neubau des Deutschordenschlosses ab 1708-1781), Feuchtwangen (Gedenktafel für die beiden Hochmeister Konrad und Siegfried von Feuchtwangen am spätromanischen Kreuzgang des ehemaligen Benediktinerklosters), Hüttenheim (Keine baulichen Hinterlassenschaften), Münnerstadt (Deutschordenskomturei 1621), Bad Mergentheim (Deuschordensschloss und Schlosskapelle, 1568 begonnen, Vorgängerbau 1252-1289; Deutschordensmuseum), Nürnberg (Pfarrkirche St. Jakob, Mitte 14. Jh.; bis 1632 hölzerner Brückengang zu den Komtureigebäuden; Pfarrkirche St. Elisabeth, seit 1780 völliger Neubau, Vorgängerbau um 1280 Hauskapelle des Deutschen Ordens), Rothenburg o. d. Tauber (Pfarrkirche St. Jakob, Pfarrkirche St. Peter und Paul im OT Detwang, Kern romanisch, Umbau frühes 14. u. 15. Jh., 1286 bis zur Reformation vom Deutschen Ritterorden verwaltet; Häuserzeile südlich der St. Jakobskirche, Klingengasse 4-6 als Standort des ehemaligen Deutschordenshofes), Schweinfurt (Gesamtbesitz des Deutschen Ordens auf dem Peterstirnberg 1438 durch die Reichsstadt abgebrochen, seitdem Wüstung), Stadtprozelten (Burgruine mit Bergfried, etwa 2. Hälfte des 12. Jh.), Stopfenheim (Pfarrkirche St. Augustin 1773-75; ehemalige Vogtei 1716 umgestaltet), Virnsberg/Sondernohe (s.o.), Wetzhausen (Evangelische Pfarrkirche 1708 mit Ahnengalerie der Truchsessen von Wetzhausen), Wolframs-Eschenbach (seit 1212 Sitz des Deutschen Ordens und somit eine der ältesten Gründungen auf deutschem Boden, "Pfarrkirche zu unserer lieben Frau" (13. Jh., Grabgelege Wolframs von Eschenbach); Deutschordensschloss (jetzt Rathaus) 1623; ehem. Ordensvogtei in der Hauptstraße (17. Jh.)), Würzburg (Deutschordenskirche 1260-1296 mit einer im Turm erhaltenen älteren Kapelle; Neubau des Komtureikomplexes 1694 Zellerstraße jetzt Flurbereinigungsamt; in der Domstraße erinnert die Häuserzeile des Sternhöfchens an die erste Ansiedlung des Deutschordens um 1220).
Der Deutsche Orden kämpfte für den König und gegen die Heiden. Er half bei der Unterwerfung der heidnischen Pruzzen (Preußen) und bekam dafür das Culmer Land. Die Goldbulle von Rimini 1226 (von Kaiser Friedrich II) ermächtigte den Deutschen Orden "zu eigener Herrschaft in dem Land, dessen Unterwerfung und Bekehrung nach 1280 vollendet war". Im Jahre 1237 vereinigte er sich mit dem Schwertbrüderorden und dehnte sein Einflussgebiet bis Livland (historische Landschaft an der baltischen Küste der Ostsee (Baltikum), im südlichen Estland und nördlichen Lettland, dort 1918 bis 1940 Provinz mit der Hauptstadt Riga, 1919 wurde Livland zwischen Estland und Lettland geteilt) aus. Neben dem damaligen Hochmeister gab es 5 Großgebietiger, unter ihm den Landmeister für Livland und den Deutschmeister für die 12 binnendeutschen Ordensballeien und die Landkomture der außerdeutschen Ordensgebiete (Appulien, Sizilien, Achia etc.).
Unter dem Hochmeister Winrich von Kniprode (1351-1382) florierten Wirtschaft und Kultur im Ordensgebiet, die Ordensstädte Danzig, Thorn, Elbing, Königsberg, u. a., gehörten der Hanse an.
Im Jahre 1386 vereinigte sich Litauen mit Polen und wurde christlich, wodurch der Deutsche Ritterorden seine Missionsaufgabe und somit seinen Einfluss in den Ostgebieten verlor. 1410 Niederlage bei Tannenberg. Danach versuchte der Hochmeister Heinrich von Plauen den Orden zu reformieren, wird aber 1413 gestürzt. Im Jahre 1440 schlossen sich die Stände zum Preußischen Bund zusammen und suchten Unterstützung in Polen gegen den Deutschen Orden. Nach dem 2. Thorner Frieden im Jahre 1466 hatte der Orden Pomerellen, das Culmer Land und das Ermland mit Danzig, Elbing, Marienburg an den polnischen König verloren und musste zudem die polnische Oberherrschaft über den Rest des preußischen Ordenslandes anerkennen. Die letzten Hochmeister Herzog Friedrich von Sachsen-Meißen (seit 1498) und Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach (seit 1511) bemühten sich vergeblich um Reichshilfe gegen Polen. Markgraf Albrecht wandelte nach Luthers Reformation das preußische Ordensland in ein erbliches Herzogtum um (die polnische Lehenshoheit blieb weiterhin bestehen). Im Jahre 1561 nahm der Ordensmeister Gotthard Kettler Kurland als Herzogtum von Polen zu Lehen. Die Säkularisation (die Einziehung oder Nutzung kirchlicher Hoheitsrechte oder kirchlichen Vermögens durch den Staat, in größerem Ausmaß erst seit der Zeit der Reformation durchgeführt, aber auch schon im Mittelalter praktiziert) des Ordensstaates wurde von Kaiser, Papst und Deutschmeister nicht anerkannt. Die Tradition des Hochmeisters wurde von dem Deutschmeister fortgeführt. Im Jahre 1530 übertrug Karl V. dem Deutschmeister des Ordens das Hochmeisterturm (Sitz: Mergentheim).
Im Jahre 1809 löste Napoleon den Orden auf.
Im Jahre 1834 wurde der Orden durch Franz I. unter Erzherzögen als "Hoch- und Deutschmeister" wieder belebt. Heute zählt er zu den klerikalen Bettelorden (durch eine neue Regel im Jahre 1929). Nach 1945 wurde der Orden (von den Nationalsozialisten unterdrückt) in Österreich und der Bundesrepublik wieder hergestellt. Sitz des Hochmeisters ist heute in Wien.
Die Deutschordensregeln:
Gott von ganzen Herzen lieben.
Unter dem Kreuz helfen und heilen.
Mariens Bild tief in unserm Herzen tragen.
Das liebende Herz Elisabeths als Vorbild nehmen.
Die tägliche Treue als unblutiges Martyrium leben.

*2 Heilige Gräber:
Heilige Gräber entstanden in Europa nach dem Vorbild des Heiligen Grabes in Jerusalem, ihre Geschichte reicht in die Zeit der Kreuzzüge zurück. Viele Leute wollten das Heilige Grab besuchen, aber nur wenigen war eine Reise in das Heilige Land vergönnt, so wurden in größeren Kirchen Nachbauten des Heiligen Grabes errichtet. Vor allem im Barock (17. u. 18. Jh.) erlebten die als Kulissengräber gebauten heiligen Gräber eine Blütezeit. Die perspektivische Malerei (seit der Renaissance bekannt) erweckte die Illusion der Tiefe, bunte Glaskugeln, Altarvasen und Statuen schmückten die Gräber und teilweise bewegten sogar mechanische Apparate die Figuren. Im 19. Jh., dem Zeitalter der Aufklärung änderten sich die Geschmäcker und man wollte das Aufstellen und die "Anbetung" der Heiligen Gräber als zu mystische und theatrisch verbieten, so dass viele Gräber vernichtet wurden oder abhanden kamen. In Virnsberg wurde das Grab jedoch bis in die frühen 60er Jahre des letzten Jahrhunderts regelmäßig in der Karwoche vor dem Hochaltar aufgebaut. Entstanden ist das Virnsberger Grab wohl im letzten Viertel des 18. Jh. und gehört zu den schönsten und kunsthistorisch bedeutensten seiner Art. Nach der Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils (Einführung der Volkssprachen in die Liturgie, Neugestaltung der Messe, relative Ordnungsvollmacht der Bischofskonferenzen) fand allerdings auch das Heilige Grab in Virnsberg keine Verwendung mehr und lagerte bis in die 80er Jahre des 20. Jh. auf dem Dachboden der Pfarrkirche. Der damalige Pfarrer entdeckte es und erkannte seine kunst- und kirchengeschichtliche Bedeutung und veranlasste eine Restaurierung (1992/93). Zudem wurde ein Museum gebaut, um das Denkmal gut geschützt und zugänglich für Interessierte unterzubringen. Das Museum steht im Schafhof, an dem Platz, an dem eine Schafscheune stand, die abgetragen wurde und heute im Bad Windsheimer Freilandmuseum steht.
Heute wird das Grab an folgenden Tagen in die Feier der Gottesdienste mit einbezogen: Karfreitag (Tag des Kreuzestodes Christi), Karsamstag (Tag der Grabesruhe Christi), Ostersonntag und Osterwoche (Auferstehung Christi), Christi Himmelfahrt (40 Tage nach Ostern), Pfingsten (Ende der Osterzeit), Fronleichnam (Hochfest des Leibes und Blutes Christi).

Quellen:
FLZ, Fränkische Landeszeitung: "Deutscher Orden baute Burg zur Festung aus", von Ulrich Rach.
Naturpark Frankenhöhe, Manfred Bayer, Verlag Hans Carl, 2007.
www.finweb.de/archiv
www.schlossvirnsberg.de
Broschüre "800 Jahre Deutscher Orden", Hsg. Fremdenverkehrsverband Franken e. V., Am Plärrer 14, Nünrberg. Tel.: 0911-264202
"Das Heilige Grab von Virnsberg", Ein Kurz-Führer, Hsg. Kath. Pfarramt Virnsberg, Pfr. Josef Weis, Tel.: 09829-304
dtv Brockhaus Lexikon in 20 Bänden, Verlag F. A. Brockhaus, Mannheim, 1989.

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