17.08.2018

von DRK B° RB

Welttag der humanitären Hilfe

Schauspieler Ludwig Trepte engagiert sich für das DRK

Rotes Kreuz

Der Schauspieler Ludwig Trepte will künftig aktiv das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützen. Anlässlich des Welttages der humanitären Hilfe, der alljährlich am 19. August begangen wird, sagte Trepte: “Das Deutsche Rote Kreuz steht für mich mit seinen vielfältigen Aufgaben und Hilfsangeboten für Menschlichkeit und neutrale Hilfe. Deshalb möchte ich mich für die Arbeit des DRK engagieren.“

Trepte, der in seiner Arbeit als Schauspieler immer wieder Menschen in dramatischen Kriegs- und Krisenzeiten darstellt, interessiert sich besonders für das humanitäre Völkerrecht: „Wir alle können tagtäglich in den Nachrichten erfahren, welch endloses Leid durch Kriege verursacht wird. Das humanitäre Völkerrecht kann Kriege zwar nicht verhindern, aber mit seinen Regeln dazu beitragen, ihre schlimmsten Folgen zu vermeiden oder abzumildern“, sagt Trepte. Der Schauspieler und Grimme-Preisträger möchte durch sein Engagement darauf aufmerksam machen, dass das humanitäre Völkerrecht die unverzichtbare Grundlage für humanitäre Hilfe ist. 

„Allein in der Syrien-Krise sind bislang 73 freiwillige Helfer der Rotkreuz- und Halbmondbewegung im Einsatz ums Leben gekommen. Ohne die Einhaltung des humanitären Völkerrechts ist es für die Helfer unmöglich, einen sicheren Zugang zur Zivilbevölkerung zu finden, die in einem Konflikt Hilfe braucht“, sagt Trepte, der unter anderem durch seine Rolle in einem der bekanntesten Kriegsdramen „Unsere Mütter, unsere Väter“ bekannt wurde.

Der Welttag der humanitären Hilfe (World Humanitarian Day) am 19. August geht auf einen Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) zurück. Am 19. August des Jahres 2003 wurden 22 Mitarbeiter der Vereinten Nationen bei einem Bombenangriff auf das UN-Hauptquartier in Bagdad getötet. Seither werden zu diesem Datum das internationale humanitäre Engagement und seine Prinzipien gewürdigt. Zugleich wird der Menschen gedacht, die im Rahmen ihres humanitären Engagements weltweit ihr Leben verloren haben.

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