21.04.2008

von B°

Gartenbuchpreis 2008

Jury kürt die besten Neuerscheinungen für Garten-Fans – Bayerisches Gartennetzwerk wird für die schönsten Grüns im Freistaat vorgestellt. Robert Freiherr von Süsskind Jury Vorsitzender.

Schloss Dennenlohe.

Eine wunderschöne Azalee.

Baron Freiherr von Süsskind.

Die Sieger und die Jury des Gartenbuch Preises 2008.

Gartenkunst in Wort und Bild: Auf einer Pressekonferenz in München wurden die Gewinner des Deutschen Gartenbuchpreises 2008, gesponsert von STIHL, bekannt gegeben. Die Jury unter Vorsitz von Robert Freiherr von Süsskind – Initiator des Buchpreises und Besitzer von Schloss Dennenlohe – prämierte den besten Ratgeber, den besten Bildband, das beste Buch der Gartengeschichte sowie Sieger in drei Sonderkategorien. Im Rahmen des aktuellen DZT-Leitthemas „Schlösser, Parks und Gästen“ wurde auf der Pressekonferenz außerdem das neue Bayerische Gartennetzwerk für die schönsten Gärten im Freistaat vorgestellt.

Wie bei der Premiere 2007 war die hochkarätige Jury auch in diesem Jahr mit der Fernsehmoderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz, dem Vorsitzenden der DGGL Bayern, Jochen Martz, der Burda-Chefredakteurin für die Titel „Gartenträume“ und „Wohnen und Garten“, Andrea Kögel sowie Dr. Otto Ziegler, Leiter des Tourismus Referates des Bayerischen Wirtschaftsministeriums besetzt. Neu im Kreis der Preisrichter war die Münchner Kunsthistorikerin Dr. Viola Effmert. Insgesamt über 80 Einsendungen neu erschienener Gartenbücher standen zu Wahl.

In der Kategorie Bester Ratgeber erreichte das Buch „Alles über Gehölzschnitt – Ziergehölze/Obst/Formschnitt“ von Helmut Pirc aus dem Verlag Eugen Ulmer den ersten Platz. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Ratgeber „Mauern“ von Günther Mader und Elke Zimmermann, Verlag DVA Manesse Pantheon Siedler / Random House München, und „Gartenreich(es) Westmünsterland“ von Eva Henze und Hartmut Kalle aus dem Verlag Steinfurt.

Bestes Buch über Gartengeschichte wurde der Titel „Oasen für die Sinne – Wie der Garten ins Wohnzimmer kam“, von Stephanie Hauschild aus dem Jan Thorbecke Verlag. Auf die Plätze zwei und drei wählte die Jury „Die ehemalige Königliche Gärtnerlehranstalt in Berlin-Dahlem“ von Hartmut Teske und Gabriella Pape von der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur sowie das Buch „Ein Garten voller Duftkräuter“ von Annabelle Fagner und Martina Schlegel, Jan Thorbecke Verlag.

Als Sieger in der Kategorie Bester Bildband konnte sich in diesem Jahr der Titel „Magnolien“ von Oliver Kipp, Verlag Georg D.W. Callway, durchsetzen. Hinter ihm platzierten sich die Bücher „Künstlergärten in der Provence“ von Julia Droste-Hennings und Mario Ciampi vom Hirmer Verlag sowie „Luxury Private Gardens“ von Haike Falkenberg aus dem TeNeues Verlag.

Darüber hinaus kürte die Jury in der Sonderkategorie Bester Bildkalender das Werk „Blüten Bilder“ von Betina Hüß aus dem Kalenderverlag sowie in der Sonderkategorie Bester Buchkalender „Das Gartenjahr 2008“, herausgegeben von DGJ 2008, Verlag Classique. Der Sonderpreis Würdigung eines Lebenswerks ging an Stefan Leppert für sein Buch „Zwischen Gartengräsern – Wolfgang Oehme und seine grandiosen Gärten in der Neuen Welt“ von DVA Manesse Pantheon Siedler / Random House München. Alle Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung auf Schloss Dennenlohe geehrt.

Für alle Garteneinsteiger hat die Jury noch zwei besondere Buch-Tipps: „Gartenpläne für Einsteiger“ von Helga Gropper, herausgegeben im blv Buchverlag, München 2008, bietet Anfängern Anregungen für Reihen-, Doppelhaus- und Innenhofgärten, während Herman Gröne und Klaus Kleiser in „Immerblühende Beete“, erschienen bei Gräfe und Unzer, München 2007, Tipps für die richtige Auswahl der Pflanzen geben.  

Viele neue Impulse für Park- und Gartenliebhaber bietet auch das Bayerische Gartennetzwerk, das auf Initiative von Baronin Süsskind gegründet wurde. Unter diesem gemeinsamen Dach präsentieren sich ab Ende Juni 2008 28 sehenswerte Gärten und Parks in ganz Bayern – Kräuter- und Klostergärten, Stadtparks, Privatgärten sowie Schloss- und Landschaftsparks. Das Projekt steht in Zusammenhang mit dem Leitthema „Schlösser, Parks und Gärten“, das die Deutsche Zentrale für Tourismus, DZT, für dieses Jahr  vorgegeben hat.

Das Barockschloss Dennenlohe liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Fränkischen Seenland und dem Hesselberg. Das Anwesen bietet mit seinen weitläufigen Parkanlagen, die in unterschiedliche Bereiche wie Rhododendron- oder Landschaftspark unterteilt sind, einen beeindruckenden Höhepunkt europäischer Gartenkultur.



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